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Dadurch dass Schleswig-Holstein Netz bereits rund 94 Prozent ihrer Mittel- und Niederspannungsleitungen unterirdisch verlegt hat, hat der Netzbetreiber nicht nur die Versorgungssicherheit der Menschen in der Region erhöht, sondern auch einen effektiven Beitrag zum Vogelschutz geleistet. An den verbliebenen Freileitungen hat Schleswig-Holstein Netz in den letzten Jahren über 7.700 Vogelschutzhauben sowie rund 350 Sitzstangen montiert. Diese verhindern die Landung von Vögeln in der Nähe von unter Spannung stehenden Teilen der Freileitung.

Ihre Hochspannungsfreileitungen, die sich in der Nähe von Natur- und Landschaftsschutzgebieten, Brut-Arealen und bevorzugten Flugrouten befinden, rüstet Schleswig-Holstein Netz mit sogenannten Vogelschutzmarkern aus. Diese bestehen aus schwarz-weißen Lamellen, die sich wie ein Windspiel im Wind bewegen. Vögel können die Leitungen dadurch schon aus der Ferne als Hindernis erkennen und überfliegen. Diese speziellen Markierungen werden per Helikopter am Blitzschutzseil, oberhalb der eigentlichen Leiterseile, angebracht.

Gerade große Vogelarten wie Störche benötigen einen ausreichend hohen Brutplatz, um mit ihrer Flügelspannweite problemlos das Nest zu erreichen. Ausgediente Strommasten, die aufgrund der Verlegung von Erdkabeln als Ersatz für eine Freileitung nicht mehr in Betrieb sind, sponsert Schleswig-Holstein Netz daher gerne zur Umfunktionierung als Storchenhorst. In Abstimmung mit den Naturschutzbehörden stellt Schleswig-Holstein Netz den Mast samt Nest an geeigneter Stelle auf, um dort ideale Nistbedingungen für Adebar zu schaffen.