Funktionsweise Einspeisemanagement

Seit Inkrafttreten des Erneuerbare-Energien-Gesetzes im Jahr 2000 hat der Ausbau von regenerativen Energieerzeugungsanlagen stark zugenommen. Demzufolge wird immer mehr Strom aus Photovoltaik-, Biogas- und insbesondere Windkraftanlagen dezentral in die Netze eingespeist.

Deshalb werden zurzeit erhebliche Verstärkungsmaßnahmen im Netz der Schleswig-Holstein Netz AG vorgenommen. Darüber hinaus betreibt die Schleswig-Holstein Netz AG zur Vermeidung von Netzüberlastungen das sogenannte Einspeisemanagement:

Bei drohenden Überlastungen von Netzbetriebsmitteln wie Transformatoren, Freileitungen oder Kabeln durch zu hohe Einspeiseleistungen werden durch das Einspeisemanagement Anlagen ferngesteuert solange herunter geregelt, bis der Engpass behoben ist. Ohne dieses Einspeisemanagement würde es bei Starkwind zu Versorgungsausfällen kommen.

Beschreibung des Aufbaus und der Funktion des Einspeisemanagements bei Erzeugungsanlagen ab einer Leistung von über 100 kW oder mit einer Wandlermessung mit Wechseltafel (verwendet bis 01.01.2014)

Beschreibung des Aufbaus und der Funktion des Einspeisemanagements bei Erzeugungsanlagen ab einer Leistung von über 100 kW oder mit einer Wandlermessung mit Wechseltafel (ab 01.01.2014)

Einspeisemanagement bei Erzeugungsanlagen bis zu einer Leistung von höchstens 100 kW: Das Merkblatt für Funktion, Aufbau und Installationshinweise befindet sich derzeit in Bearbeitung. Die Umsetzung des Einspeisemanagements wird durch TRE erfolgen.