Funktionsweise Einspeisemanagement
Das Einspeisemanagement bedeutet eine zeitweilige Reduzierung der Einspeiseleistung (Wirkleistung) von EEG- oder KWK-Anlagen. Konkret werden die am Einspeisemanagement teilnehmenden Anlagen bei einer Überlastung des Netzes in einer Netzregion (beispielsweise bei Starkwind) durch ein Reduktionssignal zur Absenkung ihrer Einspeiseleistung aufgefordert. Sobald die kritische Netzsituation beendet ist, zeigt ein Signal den Anlagen an, dass die Einspeisung wieder in vollem Umfang möglich ist.

Einspeisemanagement - so funktioniert es:

Warum wird Einspeisemanagement benötigt
Mit Hilfe des Einspeisemanagements werden Netzbetriebsmittel wie Freileitungen oder Transformatoren vor Überlastungen geschützt. Ohne Einspeisemanagement könnte es bei Starkwind zu Überlastung von Netzabschnitten und zu Versorgungsausfällen kommen.

Das Einspeisemanagement ermöglicht eine optimale Nutzung der Netze für die Aufnahme von EEG-Strom, ohne dabei die Versorgungssicherheit zu gefährden. Einzige Alternative wäre ein Stopp des Anlagenzubaus bis zum Abschluss der notwendigen Netzausbaumaßnahmen.