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Mit der Energiewende wurde in Deutschland eine grundlegende Umgestaltung der Energieversorgung eingeleitet, die unter anderem mit einem massiven Ausbau der Erneuerbaren Energien einhergeht. Zielsetzung der Energiewende ist eine weitgehende Reduzierung der CO2- Emissionen, um somit einen maßgeblichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Um dies zu erreichen, wird unter anderem in den nächsten Jahren ein gesetzlich vorgesehener Austausch von konventionellen Zählern gegen moderne Messeinrichtungen bzw. intelligente Messsysteme erfolgen.

Der Einsatz von intelligenten Messsystemen ist von großer Bedeutung, um eine optimale Nutzung der Erneuerbaren Energien sicherzustellen. Denn: Im Gegensatz zu herkömmlichen Zählern funktionieren intelligente Messsysteme elektronisch und können über sichere Datenverbindungen mit dem Energielieferanten und dem Stromnetzbetreiber kommunizieren. Diese Kommunikation erfüllt selbstverständlich die Anforderungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Wenn etwa mit Wind, Sonne oder Wasser Energie erzeugt wird, passiert das an ganz vielen verschiedenen Standorten. Und: Die produzierte Energiemenge unterliegt starken Schwankungen. Intelligente Messsysteme tragen diesem Umstand Rechnung: Weil sie Netzdaten aktuell übermitteln, tragen sie dazu bei, dass Energie stets dorthin gelangt, wo sie benötigt oder gespeichert wird.

Als Vorbereitung auf die gesetzlich vorgesehene Einführung neuer Zähler möchten wir ab Mai 2016 im Rahmen eines Pilotprojektes die ersten Zählerwechsel durchführen und Erfahrungen mit dem Einsatz von intelligenten Messsystemen sammeln.

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