Die Schleswig-Holstein-Netz AG nutzt zukünftig die Spitzenkappung (SpiKa) als weiteres Instrument zur bedarfsgerechten Integration der erneuerbaren Energien im Netz.

Für einen bedarfsgerechten, wirtschaftlich zumutbaren Ausbau der Elektrizitäts-versorgungsnetze legt die Schleswig-Holstein Netz AG den Berechnungen für die Netzplanung die Annahme zugrunde, dass die prognostizierte jährliche Stromerzeugungsmenge je unmittelbar an das Netz der Schleswig-Holstein Netz AG angeschlossener Anlage zur Erzeugung von elektrischer Energie aus Windenergie an Land oder solarer Strahlungsenergie um bis zu 3 % reduziert werden darf.

Wird die Einspeisung von Strom aus einer Anlage zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien, Grubengas oder Kraft-Wärme-Kopplung wegen Spitzenkappung reduziert, kommt das Erneuerbare-Energien-Gesetz § 15 zur Anwendung.

An allen Anlagen zur Erzeugung von elektrischer Energie aus Wind Onshore oder solarer Strahlungsenergie, die den nachfolgend genannten Spitzenkappungsgebieten (SpiKa-Gebieten) und Netz- oder Umspannebenen zugeordnet sind, wird die Spitzenkappung ab dem angegebenen Datum umgesetzt.

 

SpiKa-Gebiet Beginn der SpiKa Netz- oder Umspannebene*
UW Niebüll T123 01.07.2017 4+5

*Netzebene:

3 - Hochspannung, Umspannebene
4 - Umspannung Hochspannung in Mittelspannung
5 - Mittelspannung