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Allgemeine Informationen

Was ist Einspeisemanagement?

Die Zahl der Erneuerbare-Energien-Anlagen (EEG-Anlagen) in unseren Netzen wächst. Damit wächst auch die Menge an eingespeister Energie. Immer wieder stößt das Elektrizitätsnetz deshalb an seine Kapazitätsgrenzen. Das heißt, der durch EEG-Anlagen erzeugte Strom kann ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr abgenommen werden. In diesem Fall werden die Anlagen geregelt. Das dient der Sicherheit. Diese bieten wir Ihnen – stets und in unserem gesamten Netzgebiet. Wie das konkret aussieht? Vorrübergehend speisen die Anlagen den erzeugten Strom verringert oder im äußersten Fall gar nicht ins Netz ein. Diese Maßnahmen bezeichnet man als Einspeisemanagement. Je nach Ausgangslage werden in solchen Situationen 60, 30 oder gar null Prozent der üblichen Leistung eingespeist. Damit verhindert das Einspeisemanagement, dass Erzeugungsanlagen komplett ausgeschaltet werden und schützt Teile des Netzes wie Freileitungen oder Transformatoren vor Überlastungen. Das Einspeisemanagement ermöglicht so die optimale Nutzung der Netze. Sobald wieder normale Einspeisebedingungen herrschen, speist die Erzeugungsanlage wieder ohne Einschränkungen ein.

Im Rahmen des Forschungsprojektes NEW 4.0 (Norddeutsche EnergieWende) arbeitet Schleswig-Holstein Netz gemeinsam mit weiteren Partnern aus Wirtschaft und Politik an Lösungen, um die Netzengpässe zu verhindern und damit das Einspeisemanagement zu verringern. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

SH Netzampel

Hier finden Sie eine aktuelle Übersicht der Einsman-Maßnahmen je Gemeinde.