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Feierlichkeiten im Kreis Dithmarschen

Windenergiepark Westküste feiert 30- jähriges Jubiläum30-jähriges Jubiläum

Seit  30 Jahren versorgt der Windenergiepark Westküste den Kreis Dithmarschen mit Strom. Dies nahmen die Vertreter des Windenergieparks Westküste zum Anlass, sich bei der Gemeinde Kaiser- Wilhelm- Koog für die gute Zusammenarbeit zu bedanken. Bürgermeisterin Anken von der Geest-Borwieck nahm den Spendenscheck entgegen.

Spendenübergabe beim Jubiläum des Windenergieparkes Westküste.
Udo Bottländer (2.v.r.) und die Vertreter des Windenergieparks Westküste übergeben die Parkbank für den Kinderspielplatz an die Bürgermeisterin Anken von der Geest-Borwieck (M.).

Ein Blick auf den Windenergiepark Westküste anlässlich seines 30jährigen Jubiläums.

Gespendet wurden eine Parkbank für den Kinderspielplatz, 1.000 Euro an den gemeinnützigen Verein Kaiser- Wilhelm- Koog sowie 4.000 Euro für den Ausbau des neuen Feuerwehrhauses. Personalvorstand Udo Bottländer, als Vertreter des Gesellschafters HanseWerk, überreichte den Spendenscheck gemeinsam mit anderen Vertretern des Windenergieparks an die Bürgermeisterin.

Blick in die Historie

Seit der Inbetriebnahme am 24. August 1987 als erster seiner Art in Deutschland mit 30 Windkraftanlagen wurden umfangreiche Untersuchungen sowohl am gesamten Windpark als auch an Einzelanlagen durchgeführt. Dabei standen vor allem die Netzanbindung, die Aufstellung und gegenseitige Beeinflussung der Windenergieanlagen, die Konstruktion, das Regelverhalten, die Praxistauglichkeit und die Schwachstellenbeseitigung im Mittelpunkt. So leistet heute ein durchschnittliches Windkraftwerk das Vierfache der damaligen 30 Windenergieanlagen, die es auf insgesamt nur auf 1.000 Kilowatt brachten. Außerdem ist die Nabenhöhe auf 120 bis 140 Metern angestiegen, wohingegen diese zu der Anfangszeit des Jubilars nur 20 Meter betrug. Darüber hinaus gab es in den 30 Jahren wichtige Erkenntnisse zum Betrieb auf See – beispielsweise wie Korrosion an ungeschützten Metallteilen durch salzhaltige Luft auf See vermieden werden kann.

Die im ersten vollen Betriebsjahr erzeugten 2,035 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom summierten sich bis zum Jahr 2011 auf 200 Millionen kWh CO2-freien Strom. Insgesamt kann das Projekt also auf eine erfolgreiche und ergiebige Geschichte zurückblicken und gilt als Vorreiter für die weitaus größeren, effizienteren und moderneren Windparks, die in den Folgejahren entstanden sind.