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Zehn Kommunen im Norden sind dabei

Erfolgreiche Seminarreihe zum Klimaschutzmanagement

Die dena bietet in Schleswig-Holstein in Kooperation mit der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH (EKSH) und Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) eine Seminarreihe zum Energie- und Klimaschutzmanagement (EKM) für Kommunen an. Ein Jahr nach dem Start der Reihe haben die Verantwortlichen nun eine positive Zwischenbilanz gezogen: Bereits zehn Schleswig-Holsteinische Kommunen – Gemeinden, Städte und Ämter – nutzen bereits aktiv die Instrumente und Angebote des EKM.

Mit der Stadt Schenefeld und dem Kreis Steinburg sind bereits zwei der Kommunen unter den bisher bundesweit zwölf offiziell zertifizierten „dena-Energieeffizienz-Kommunen“. Diese Kommunen haben durch Arbeitsgruppen ein Leitbild nach den Zertifizierungsanforderungen der dena erarbeitet und durch die politischen Gremien beschlossen. Dadurch wird ein klares Bekenntnis zum effizienten Handeln innerhalb der Kommunen abgegeben. Die anderen teilnehmenden Kommunen können auf die bestehenden Leitbilder zurückgreifen oder arbeiten derzeit an einem neuen energie- und klimapolitischen Leitbild.

Auch Barmstedt und drei weitere schleswig-holsteinische Kommunen sind derzeit auf einem guten Weg, die Anforderungen für eine Zertifizierung als „dena-Energieeffizienz-Kommune“ zu erfüllen. Dazu müssen die Kommunen insgesamt sechs Schritte des Managementsystems der dena umsetzen. Während Barmstedt die ersten beiden Schritte bereits komplett vollzogen hat und damit gute Aussichten hat, noch in diesem Jahr das Zertifikat zu erhalten, werden die anderen drei Kommunen voraussichtlich 2019 zertifiziert. Dazu gehört auch die Gemeinde Appen. Deren ehrenamtliche politische Vertreter aus dem Gemeinderat nehmen regelmäßig selbst an der Seminarreihe teil. Das Leitbild konnte dort auf diese Weise besonders schnell entwickelt und beschlossen werden.

Einige der teilnehmenden Kommunen bearbeiten neben dem Handlungsfeld „Gebäude“ auch die Sektoren „Energiesysteme“, „Stromnutzung“ und „Mobilität“. Sie setzen dabei auf den Einsatz erneuerbarer Energien, die Umrüstung ihrer Straßen- oder Innenbeleuchtung auf LED und Maßnahmen im Bereich der Nutzermotivation, beispielsweise in Schulen. Die Kommunen haben dabei Einsparziele von bis zu 15 Prozent ihrer Treibhausgasemissionen bis 2025 beziehungsweise von bis zu 20 Prozent ihres Endenergiebedarfs bis 2020 festgelegt.

Fast alle beteiligten Kommunen haben bereits die Verbrauchsdaten ihrer Liegenschaften erfasst. Einige von ihnen nutzen dazu die von der dena bereitgestellten Tools. Andere Kommunen nutzen bestehende Tools und führen bereits früher erstellte Energieberichte fort.

Ermöglicht werden diese Erfolge durch die Partnerschaft der EKSH und SH Netz, die mit der dena einen kompetenten Umsetzungsbegleiter für Energieeffizienz für die kommunale Energiewende in Schleswig-Holstein gewinnen konnten und die Seminarreihe zum Energie- und Klimaschutzmanagement mit jeweils 50.000 Euro unterstützen. In einem speziellen „Schleswig-Holstein-Fenster“ bei den regelmäßigen Treffen sorgen die regionalen Partner EKSH und Schleswig-Holstein Netz für die Verknüpfung zu den Aktivitäten und Institutionen im Land, die die Einführung des Managementsystems unterstützen können.

Mit dabei sind folgende Kommunen:

  • Amt Büchen
  • Amt Hohe Elbgeest
  • Amt Sandesneben-Nusse und Berkenthin
  • Amt Südtondern
  • Gemeinde Appen
  • Gemeinde Barmstedt
  • Gemeinde Pellworm
  • Gemeinde Ratekau
  • Kreisverwaltung Herzogtum-Lauenburg
  • Kreis Steinburg
  • Stadt Fehmarn
  • Stadt Schenefeld

Weitere Informationen finden Sie hier.