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Pinnebergs Kommunalmanager Jannic Christensen

Das Ohr des Unternehmens nach draußen

Der Wirtschaftsingenieur Jannic Christensen (24) ist seit dem 1. April 2017 der neue Kommunalmanager für den Kreis Pinneberg. kommunal.info hat mit ihm über seinen Werdegang, seinen Aufgabenbereich und seinen Arbeitsalltag gesprochen.

Kommunalmanager Jannic Christensen
Kommunalmanager Jannic Christensen

Wie sind Sie Kommunalmanager geworden?

Ich habe bei HanseWerk, dem Mutterunternehmen von Schleswig-Holstein Netz, mein duales Studium zum Wirtschaftsingenieur absolviert. Studiert habe ich an der Nordakademie in Elmshorn, die Praxisphasen im Unternehmen durchlaufen. Dabei war ich überwiegend in der Netztechnik und im Netzbau beschäftigt. So bringe ich für meine jetzige Tätigkeit als Kommunalmanager auch technisches Know-how mit. Das ist von großem Vorteil, wenn technische Fragen im Gespräch mit den Kommunalvertretern an mich gerichtet werden. Dass mein Studium nicht nur technisch, sondern zur Hälfte auch kaufmännisch ausgerichtet war, ist die ideale Voraussetzung für meinen Beruf.

 

Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus?

Als Kommunalmanager bin ich natürlich häufig vor Ort bei Bürgermeistern, Amtsdirektoren, Verwaltungen und Gemeindevertretern. Außerdem organisiere ich regelmäßige Kommunalgespräche und -dialoge sowie weitere Veranstaltungen und treffe ich mich möglichst regelmäßig mit kommunalen Vertretern zum persönlichen Gespräch. Ich verstehe mich dabei als das Ohr des Unternehmens nach draußen. Für die Wünsche und Bedürfnisse unserer kommunalen Partner möchte ich Lösungen finden und hier im Hause umsetzen. Dass man oft im Netzgebiet unterwegs ist, ist natürlich auch eine schöne Abwechslung im Büro-Alltag.

Was verbindet Sie persönlich mit dem Kreis Pinneberg?

Schon bevor ich Kommunalmanager war, war ich oft familiär bedingt in der Region unterwegs. So kannte ich viele Gemeinden schon aus meinem Privatleben. Mir gefällt sehr der schnelle Wechsel aus den städtischen Regionen in die Stadt Hamburg und umgekehrt – oft merkt man gar nicht, dass man Hamburg verlassen und den Kreis Pinneberg erreicht hat. Ebenso gibt es aber schöne ländliche Regionen. Der Kreis Pinneberg hat einfach viel zu bieten.

Welche besonderen Ereignisse verbinden Sie mit Ihren ersten Monaten als Kommunalmanager?

Ein Highlight war die Feier zur 500. gestalteten Ortsnetzstation, die wir im Kreis Pinneberg gefeiert haben (siehe auch Titelgeschichte in dieser Ausgabe). Das war meine erste große Veranstaltung, bei der Kommunalvertreter aus dem ganzen Kreis zusammenkamen. Außerdem habe ich die Pressekonferenz mit Kreispräsident Burkhard E. Tiemann anlässlich der Kreisumwelttage in Pinneberg in sehr guter Erinnerung. Wir hatten diese Veranstaltung gesponsert und konnten in diesem Zusammenhang sehr gut auf die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz in der Region aufmerksam machen.

Vielen Dank für das Gespräch.