24/7 für Sie erreichbar

Wir sind jederzeit für Sie erreichbar. Wählen Sie hier Ihren gewünschten Kontaktkanal aus.

1,2 Millionen Euro für eine bessere Energieversorgung

11.12.2017

Schleswig-Holstein Netz modernisiert Stromnetz zwischen Wittenbergen und Hingstheide.

Die Bewohner der Gemeinden Wittenbergen, Auufer, Wulfsmoor und Hingstheide dürfen sich ab sofort über eine bessere und zuverlässigere Energieversorgung freuen. 1,2 Millionen Euro hat der Netzbetreiber Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) in das Strom- und Gasnetz investiert. „Insgesamt haben wir knapp 15,5 Kilometer Freileitungen durch Erdkabel ersetzt. Diese sind nun wesentlich besser vor Wind und Wetter und somit vor möglichen Störungen geschützt“, erklärt Projektleiter Klaus-Dieter Bevers. In Wittenbergen und Auufer wurden zudem zwei Kilometer Gasleitungen verlegt.

Rund 1.500 Haushalte waren von den Bauarbeiten betroffen. Diese fanden in Wittenbergen in der Mühlenstraße, in Auufer in der Hauptstraße sowie der Dorfstraße, in Wulfsmoor in der Hauptstraße, im Lindenweg, im Knöller Damm, Groß Meierhaus sowie im Amselweg und in Hingstheide im Kreuzpfahl sowie in der Bokeler Straße statt.

Im Zuge der Arbeiten hat das Unternehmen außerdem 15 neue Ortsnetzstationen sowie einen Mittelspannungsschrank installiert. „Das Besondere an den Stationen in den Straßen Groß Meierhaus und Voßbarg in Wulfsmoor sowie in der Bokeler Straße und im Kreuzpfahl in Hingstheide ist, dass diese aus der Netzleitstelle der SH Netz in Rendsburg fernüberwacht und geschaltet werden können. Im Störungsfall können wir so eine Netztrennung oder eine Netzumschaltung vornehmen und auf diese Weise den Fehler schnell ausfindig machen und beheben“, erklärt Bevers.

Ganz abgeschlossen ist das Bauvorhaben, das bislang von Mai bis jetzt gedauert hat, noch nicht. „In Wulfsmoor werden wir zwischen März und April 2018 noch ein Mittelspannungskabel zwischen dem Knöller Damm 23 und dem Voßbarg verlegen. Dies war bislang durch die hohen Niederschlagsmengen nicht möglich. Da es sich bei dem Teilabschnitt um eine Kreuzung der Deutschen Bahn handelt, müssen wir hier erst die Genehmigung durch das Unternehmen abwarten“, kündigt der Projektleiter an.