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Einsatz am Umspannwerk

11.06.2018

Schleswig-Holstein Netz schult Freiwillige Feuerwehren Linden, Hennstedt, Reederstall und Süderheistedt.

Der Einsatz in einem Umspannwerk ist für Feuerwehren keine alltägliche Situation. Kommt es hier zu einem Brand oder einem Unfall, müssen die Kameraden genau wissen, was zu tun ist und welche Sicherheitsmaßnahmen sie zu ergreifen haben. Um die Wehren auf einen solchen Ernstfall vorzubereiten und sie in die technischen Besonderheiten sowie Gefahrenquellen von Umspannwerken einzuführen, führt der Netzbetreiber Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) mehrmals im Jahr entsprechende Schulungen durch.

Die jüngste dieser Übungen fand letzte Woche im Umspannwerk Linden statt. Beteiligt waren insgesamt 33 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Linden, Hennstedt, Reederstall und Süderheistedt. Zu den besonderen Risikoquellen in einem Umspannwerk zählen vor allem die hohe Spannung sowie brennbare Betriebsmittel. „Die Einsatzkräfte dafür zu sensibilisieren, ist ausgesprochen wichtig und kann im Ernstfall Leben retten.“, erklärt Andre Linnenschmidt, technischer Leiter für den Kreis Dithmarschen bei SH Netz.

Doch was ist nun konkret zu tun, wenn ein Störungsfall beziehungsweise ein Brand in einem Umspannwerk eintritt? „In einer solchen Situation wird zunächst wie bei anderen Bränden auch die zuständige Rettungsstelle informiert. Diese nimmt dann dank des engen Austauschs umgehend Kontakt zu unseren Mitarbeitern vor Ort auf“, erläutert Jens Vandrei, Sachbearbeiter im zuständigen Netzcenter in Meldorf von SH Netz, den Prozess. Diese stellen dann die Anlage spannungsfrei und erteilen schließlich die Freigabe für die Rettungskräfte vor Ort. Erst dann beginnen diese mit den Einsatzarbeiten. „Wir pflegen eine enge Partnerschaft mit den Feuerwehren in den unterschiedlichen Regionen. So können wir den Einsatzkräften stetig Einblicke in unsere technischen Anlagen geben und ihnen so eine sichere und professionelle Schadensbekämpfung mit einem möglichst geringen Sicherheitsrisiko ermöglichen.“