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Hochwasser verursacht Stromausfall auf Fehmarn

03.01.2019

SH Netz musste Kunden auf Fehmarn und in Heiligenhafen aus Sicherheitsgründen vom Netz nehmen.

Das gestrige Hochwasser an der Ostseeküste hat einen Stromausfall auf Fehmarn verursacht. Da durch die Überschwemmung Gefahr in Verzug bestand, nahmen Mitarbeiter von Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) gestern um 15:30 Uhr die Ortsnetzstation Westerbergen Strand auf Fehmarn vom Netz. Von dem Stromausfall waren 58 Haushalte der Feriensiedlung Westerbergen betroffen. In Absprache mit der Feuerwehr konnten die Kunden gegen 20:30 Uhr wieder ans Netz genommen werden.

„Wir werden die betroffene Ortsnetzstation im Frühjahr dieses Jahres gegen eine sogenannte Hochwasserstation austauschen; d.h. sie wird auf einem rund drei Meter erhöhten Fundament errichtet. So sind wir für das nächste Hochwasser besser gerüstet“, sagt Dirk Haß, stellvertretender Leiter des zuständigen Netzcenters in Pönitz.

Auch in Heiligenhafen im Bereich des Yachthafens und der Seebrücke musste SH Netz gestern vereinzelt Kunden vom Netz nehmen. Die Besucher des Weihnachtsmarkts auf der Seebrücke bekamen davon jedoch nichts mit, da in Absprache mit einem ortsansässigen Elektroinstallateur vorab eine provisorische Ersatzversorgung aufgebaut werden konnte.

„Durch den umsichtigen Einsatz von erfahrenen Kollegen und schweren Geländefahrzeugen konnten wir größere Stromausfälle in Heiligenhafen verhindern“, berichtet Dirk Haß. „Lediglich in der Straße Seepark mussten wir gegen 14:45 Uhr einen überschwemmten Kabelverteilerschrank vom Netz nehmen. Die rund zehn Haushalte waren nach 90 Minuten wieder versorgt.“

Die Mitarbeiter des zuständigen Netzcenters in Pönitz waren gut auf das Hochwasser vorbereitet. So wurde die Normalbesetzung verstärkt und alle Mitarbeiter im Kreis Ostholstein in erhöhte Rufbereitschaft versetzt. Außerdem waren alle Fahrzeuge bis unters Dach mit Material aufgerüstet und standen am Standort und bei den Mitarbeitern zuhause bereit zum Einsatz.