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Kontinuierlicher Baufortschritt auf der modernsten und größten Hochspannungskabelbaustelle in Schleswig-Holstein

02.08.2018

Schleswig-Holstein Netz investiert im Kreis Schleswig-Flensburg in der Region um Süderbrarup neun Millionen Euro für die Aufnahme erneuerbarer Energien

Hochbetrieb auf der modernsten und mit rund elf Kilometern Länge größten Hochspannungskabelbaustelle in Schleswig-Holstein: Um mehr regenerativ erzeugten Strom aufnehmen und weitere Erneuerbare-Energien-Anlagen an ihre Netze anschließen zu können, verlegt Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) seit einigen Wochen für rund neun Millionen Euro ein neues Hochspannungskabel zwischen Süderbrarup und Sterup.

„Die Arbeiten für das neue Hochspannungskabel schreiten Tag für Tag schneller als geplant voran. Ich bin sehr zufrieden mit dem Baufortschritt“, sagt Karsten Reimer, zuständiger Projektleiter bei SH Netz.

Das neue Hochspannungskabel wird mit drei Metern Abstand voneinander parallel als Doppelsystem errichtet, um die Versorgung der Region nach dem Kriterium der n-1-Sicherheit zu gewährleisten. Sollte es zu einer Störung auf dem einen Kabelsystem kommen, kann SH Netz über das andere Kabelsystem die Versorgung aufrechterhalten. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Herbst 2019 dauern.

Die Baustelle für das neue Hochspannungskabel ist eine sogenannte Linienbaustelle, d.h. dass abschnittsweise viele unterschiedliche Arbeiten parallel durchgeführt werden. So wurden seit Beginn der Arbeiten im April dieses Jahres bereits über 6,6 Kilometer Kabelgraben für die neuen Hochspannungskabel ausgehobenen und entsprechende Kilometer Leerrohre eingebracht. Derzeit erfolgt auf dem ersten Abschnitt bereits der Einzug der jeweils rund einen Kilometer langen Hochspannungskabel in die Leerrohre. Anschließend werden die einzelnen Kabelabschnitte mit sogenannten Muffen miteinander verbunden.

Die Inbetriebnahme des Hochspannungskabels ist für den Winter 2019 geplant. Das Kabel wird eines der leistungsfähigsten und modernsten seiner Art in Deutschland sein und über eine Transportkapazität von rund 340 Megawatt verfügen.