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Mehr als 500.000 Euro für das Strom- und Gasnetz im Kreis Pinneberg

28.12.2017

Schleswig-Holstein Netz erhöht die Versorgungssicherheit in Uetersen, Rellingen, Schenefeld, Heist und Brande-Hörnerkirchen.

Schleswig-Holstein Netz hat in diesem Jahr weiter in die Versorgungssicherheit im Kreis Pinneberg investiert. Für Bauprojekte am Strom- und Gasnetz in Uetersen,
Rellingen, Schenefeld, Heist und Brande-Hörnerkirchen wurden mehr als
500.000 Euro investiert.

So hat das Unternehmen vier neue Ortsnetzstationen errichtet. Ortsnetzstationen dienen der Übertragung der Mittelspannung auf die Niederspannungsebene. Von dort aus wird der Strom an die angeschlossenen Haushalte weitergeleitet. In Heist in der Tannenstraße sowie in Uetersen in der Hochfeldstraße und im Tomescher Weg sind die Arbeiten bereits abgeschlossen, in Schenefeld im Parkgrund sind die Technik-Experten derzeit noch am Werk. „Für eine sichere Versorgung haben wir immer erst eine neue Station errichtet“, berichtet Projektleiter Jochen Hell. „Nach Anschluss der neuen Stationen an das Stromnetz wurden die alten abgebaut.“ Die Arbeiten konnten weitestgehend unbemerkt von den angeschlossenen Haushalten stattfinden. Lediglich beim Umschalten auf die neue Station konnte es zu kurzen Stromausfällen kommen. „In solchen Fällen informieren wir die betroffenen Haushalte rechtzeitig per Briefkasten-Einwurf“, so Netzcenter-Leiter Marcus Bumann aus Uetersen. Für die vier neuen Ortsnetzstationen hat Schleswig-Holstein Netz rund 210.000 Euro investiert.

Währenddessen hat das Unternehmen in Brande-Hörnerkirchen insgesamt 1.350 Meter Mittelspannungs-Stromkabel unter die Erde verlegt sowie neue Trafostationen errichtet. Diese Maßnahme war eine besondere, denn in der Gemeinde Brande-Hörnerkirchen verlaufen nun keine Freileitungen mehr. „Die alten Strommasten stehen noch, sind aber nicht mehr in Betrieb“, sagt Jochen Hell. „Sie werden im kommenden Jahr abgebaut.“ Da Erdkabel deutlich weniger anfällig gegenüber Witterungseinflüssen sind, wurde hier die Versorgungssicherheit deutlich erhöht. Für die Arbeiten an der Landesstraße kam das innovative Horizontalbohrspülverfahren zum Einsatz, welches es ermöglicht, Leitungen unter die Erde zu verlegen, ohne die Straße aufzureißen. So konnten auch die Einschränkungen auf den Verkehr minimiert werden. Das Unternehmen hat hierfür 155.000 Euro investiert.

Weitere Arbeiten hat Schleswig-Holstein Netz jetzt erfolgreich auch in Rellingen abgeschlossen. Der Netzbetreiber hat in der Mühlenstraße, Ecke Halstenbeker Weg, eine neue Gasdruckregelanlage errichtet, die auf dem neuesten Stand der Technik ist. Für die Arbeiten, die Ende 2016 gestartet waren, hat das Unternehmen 140.000 Euro investiert. In einer Gasdruckregelanlage wird das Erdgas aus dem Hochdrucknetz in eine geringere Druckstufe herunter geregelt und anschließend an die angeschlossenen Haushalte weitergeleitet. „Damit die betroffenen Haushalte während der Baumaßnahme weiterhin zuverlässig versorgt werden konnten, haben wir erst die neue Anlage errichtet und an das Erdgasnetz angeschlossen“, sagt Projektleiter Thomas Rohwer. „Danach wurde die alte Gasdruckregelanlage im Moorkampsweg abgebaut.“

Außerdem hat Schleswig-Holstein Netz in Uetersen 170 Meter Mittelspannungskabel erneuert. Im Esinger Steinweg fanden in diesem Jahr Straßenbau-Arbeiten statt. Da der Gehweg von der Sanierung nicht betroffen war, hat der Netzbetreiber den Austausch des Stromkabels unter dem Gehweg direkt im Anschluss an den Straßenbau durchgeführt – um die Auswirkungen für den Fuß- und Radverkehr möglichst gering zu halten. 21.000 Euro wurden in diese Maßnahme investiert.