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Mit SH Netz zur vernetzten Klimakommune der Zukunft

24.09.2019

33,7 Millionen Euro für Investitionen und Instandhaltung in Nordfriesland.

Der Kreisnetzbeirat der Schleswig-Holstein Netz AG im Kreis Nordfriesland hat einen neuen Sprecher. Dr. Bernd Meyer ist in der Sitzung in Immenstedt einstimmig für vier Jahre an die Spitze gewählt worden. Der Amtsdirektor des Amtes Mittleres Nordfriesland folgt auf dieser Position Herbert Lorenzen, langjähriger Sprecher des Netzbeirats im Kreis Nordfriesland und zugleich stellvertretender Vorsitzender des Schleswig-Holstein-Netzbeirats. Der Amtsdirektor des Amtes Eiderstedt hatte sein Amt zur Verfügung gestellt, da er im nächsten Jahr in den Ruhestand geht. Zum stellvertretenden Sprecher auf Kreisebene bestimmten die Mitglieder Thomas Hansen.

Mit durchweg positiven Zahlen konnte Herbert Lorenzen in der letzten Sitzung unter seiner Leitung aufwarten. Insgesamt sieben kommunale Aktionäre hat SH Netz in Nordfriesland im Jahr 2019 dazu gewinnen können. Damit sind jetzt kreisweit 75 Kommunen am größten Betreiber von Strom- und Gasnetzen in Schleswig-Holstein beteiligt. In ihrem Besitz befinden sich zusammen 8.939 Aktien. Für ihr eingesetztes Kapital profitieren die Kommunen zum einen durch die garantierte Dividende in Höhe von 152,11 Euro je Anteilsschein, zum anderen durch ihr Mitspracherecht.

SH Netz-Vorstand Stefan Strobl gab im weiteren Verlauf der Sitzung einen Überblick über das Investitions- und Instandhaltungsprogramm im Jahr 2019. Die Investitionen im Bereich Stromnetze belaufen sich auf rund 24,3 Millionen Euro, davon 7,1 Millionen Euro für den Ausbau Erneuerbarer Energien. Weitere 1,4 Millionen Euro fließen in das Geschäftsfeld Gas. Für die Instandhaltung der Strom- und Gasnetze hat der Netzdienstleister ein Jahresbudget von rund 8 Millionen Euro eingeplant.

Neben der Versorgungssicherheit gewinnt die Digitalisierung im ländlichen Raum zunehmend an Bedeutung, unterstreicht Netzcenterleiter Sönke Nissen aus Niebüll: „Intelligente Netze sind ein wesentlicher Bestandteil der Energiewende, aber auch eine gute Basis für weitere Serviceangebote vor Ort.“ Unterschiedliche Referenten von SH Netz wiesen in diesem Zusammenhang auf intelligente Ortsnetzstationen oder das flächendeckende Funknetz LoRaWAN und die damit verbundenen Lösungen wie z.B. Parkplatznutzung und Verkehrsaufkommen oder Steuerung der Straßenbeleuchtung und Zählerfernauslesung für Kommunen mittels entsprechender Sensorik hin. So sei LoRaWAN ein wichtiger Baustein zur vernetzten Klimakommune der Zukunft. Auch das vorgestellte „Energieportal“ soll den Kunden zukünftig digital unterstützen und entlasten. So erleichtert dieses beispielsweise die Zählerstandserfassung.