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Neue E-Ladesäule steht jetzt in Rendsburg

31.05.2018

HanseWerk-Gruppe investiert rund 35.000 Euro zur Verbesserung der Lade-Infrastruktur im Kreis Rendsburg-Eckernförde – neue Schnellladesäule steht verkehrsgünstig in Nähe der Autobahnen A7 und A210.

Die Stadt Rendsburg geht einen weiteren wichtigen Schritt bei der Energiewende: In Nähe der Autobahnen A7 und A210 sowie mehrerer Bundesstraßen wurde jetzt eine besonders leistungsfähige Schnellladesäule mit zwei Ladeplätzen für Elektrofahrzeuge in Betrieb genommen. Die Säule steht am zentralen Technikstandort von Schleswig-Holstein Netz in der Kieler Straße 47, wurde durch die HanseWerk-Gruppe in Kooperation mit E.ON Drive errichtet und wird durch HanseWerk betrieben. Jetzt wurde die neue Ladesäule durch Dr. Sebastian Krug, Klimaschutzmanager des Kreises Rendsburg-Eckernförde, eingeweiht.

Dr. Krug sagte anlässlich der Einweihung: „Die neue Ladesäule verbessert die Lade-Infrastruktur im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Der Standort in Nähe mehrerer Autobahnen und Bundesstraßen ist für eine Schnellladesäule ideal. Je weiter die Infrastruktur ausgebaut wird, desto größer wird die Motivation, auf ein Elektro-Auto umzusteigen.“

Thomas Rath, Kommunalmanager für den Kreis Rendsburg-Eckernförde bei SH Netz, ergänzt: „Unser Ziel und Wunsch ist es, dass in Zukunft überall, insbesondere an den Autobahnen, solche Säulen zu finden sind, sodass man ohne Probleme mit einem Elektro-Auto von Schleswig-Holstein bis nach München kommt.“

Die neue Ladesäule in Rendsburg kostet inklusive des Netzanschlusses rund 35.000 Euro. Eine Investition, die sich dank staatlicher Förderung jedoch lohnt. Anna Günther, Projektleiterin E-Mobilität bei HanseWerk, erläutert: „Wir bieten für unsere Kunden einen Rundumservice für E-Ladesäulen, von der Errichtung über den Netzanschluss bis zum Betrieb. Zu diesem Service gehört auch, dass wir unsere Kunden bei der Beantragung der zahlreichen staatlichen Förderungsmöglichkeiten unterstützen.“ In diesem Fall wird HanseWerk die Förderung für eine eigene Ladesäule beantragen. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Ladesäule mit rund 14.000 Euro, was etwa 40 Prozent der Gesamtkosten entspricht, durch den Bund gefördert werden wird. Die restlichen 21.000 Euro werden durch HanseWerk selbst getragen. Die neue E-Ladesäule ist eine von insgesamt 13 Säulen, welche die HanseWerk-Gruppe an seinen Netzcentern auf eigene Kosten errichtet.

„Insbesondere in der Nähe von Haupt- und Fernverkehrsstraßen ist die Errichtung von Ladesäulen besonders lohnend“, sagt Matthias Nickels, Leiter des Netzcenters von SH Netz in Fockbek. „Es gibt in Schleswig-Holstein noch großes Potenzial beim Ausbau der Ladeinfrastruktur, beispielsweise auch mit Blick auf den Fernverkehr nach Skandinavien.“ Nutzer, die sich über die genauen Standorte von E-Ladesäulen informieren möchten, haben dazu im Internet auf Plattformen wie www.goingelectric.de die Möglichkeit.