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Rund 1,1 Millionen Euro Investitionen ins Stromnetz im Kreis Rendsburg-Eckernförde

03.05.2018

SH Netz ersetzt rund zehn Kilometer Freileitungen zwischen den Gemeinden Emkendorf, Haßmoor, Bredenbek und Schülldorf durch Erdkabel.

Die Strommasten zwischen den Gemeinden Emkendorf, Haßmoor, Bredenbek und Schülldorf im Kreis Rendsburg-Eckernförde gehören zukünftig der Vergangenheit an.
Netzbetreiber Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) ersetzt auf den drei Teilstrecken insgesamt mehr als zehn Kilometer Mittelspannungsfreileitungen durch Erdkabel. Die Bauarbeiten beginnen in der 19. Kalenderwoche und sollen voraussichtlich Ende Juli abgeschlossen sein. Für die Modernisierungsmaßnahme am Stromnetz im Kreis Rendsburg-Eckernförde investiert der Netzbetreiber rund 1,1 Millionen Euro.  

„Erdkabel sind deutlich weniger anfällig gegenüber Witterungseinflüssen“, erläutert Matthias Nickels, Leiter des zuständigen Netzcenters von SH Netz in Fockbek, den Hintergrund des Bauprojektes. Im Zuge der Baumaßnahmen werden anstatt der Freileitungen insgesamt rund 10.000 Meter Erdkabel verlegt. Zudem werden elf moderne Ortsnetz-Kompaktstationen in den vier Gemeinden neu errichtet. Zwei der neuen Stationen können dann von der Netzleitstelle in Rensburg aus ferngesteuert werden. „Dadurch werden Wartung, Steuerung und Störungsbehebung deutlich effizienter“, sagt Matthias Nickels.

Eine Weile bleiben die alten Freileitungsmasten den Bewohnern der vier Gemeinden jedoch noch erhalten. „Erst nachdem wir die gesamte Leitung verkabelt haben, nehmen wir die Freileitung außer Betrieb und bauen abschließend die Masten ab“, sagt Projektleiter Christian Kühl von SH Netz. Der Abbau ist für 2019 geplant. Dann werden rund zehn Kilometer Freileitung sowie zehn alte Freileitungsstationen auf der Strecke abgerissen.

Im Mittelspannungsnetz von Schleswig-Holstein Netz sind bereits 97 Prozent aller Freileitungen verkabelt, im Niederspannungsnetz sind es inzwischen sogar 100 Prozent. Dies ermöglicht eine hohe Versorgungssicherheit im gesamten Netzgebiet.