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Schleswig-Holstein setzt weiteres Ausrufungszeichen bei Erneuerbaren Energien

24.01.2019

Einspeisung durch dezentrale Erzeugungsanlagen innerhalb von sechs Jahren annähernd verdoppelt.

Schleswig-Holstein ist bei der Energiewende weiterhin auf dem Vormarsch. Im Dezember 2018 waren insgesamt 8.706 Megawatt (MW) Leistung aus dezentralen Erzeugungsanlagen an die Netze der landesweit tätigen Schleswig-Holstein Netz AG (SH Netz) angeschlossen (Stand: 07.01.2019). Damit hat sich die Menge der eingespeisten Leistung in Schleswig-Holstein innerhalb der letzten sechs Jahre annähernd verdoppelt (12/2013: 4.368 MW). Allein im letzten Jahr sind nochmal rund 400 Megawatt hinzugekommen (12/2017: 8.310 MW).

Erneuter Spitzenreiter bei der Einspeisung in 2018: die Windenergie mit rund 6.460 Megawatt (12/2017: 6.300 MW). Die Photovoltaikanlagen kamen auf 1.400 Megawatt (12/2017: 1.360 MW). Blockheizkraftwerke, der Großteil davon Biogasanlagen, steuerten 695 Megawatt bei (12/2017: 494 MW).

Auch bei der Anlagenzahl konnte das Land zwischen den Meeren weiter zulegen: Rund 35.500 dezentrale Energieerzeugungs-Anlagen speisen derzeit ins Netz der SH Netz ein, Ende 2017 waren es noch knapp 34.900.

Die einspeisestärksten Kreise in Schleswig-Holstein sind Nordfriesland, gefolgt von Dithmarschen und Schleswig-Flensburg. Außer Pinneberg haben alle anderen Kreise in Schleswig-Holstein im Jahr 2018 mehr Leistungen aus regenerativen Energiequellen in das Netz eingespeist als in 2017.