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Fürsorge statt Feier: 3.000 Euro für den Freundeskreis Hospiz Dithmarschen e.V.

19.08.2021

Budget für ausgefallene Betriebsfeier von SH Netz geht an Sozial- und Klimaschutzprojekte in Schleswig-Holstein.

Als die Nachricht von Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) kam, war die Freude bei Manuela Nancekievill, leitende Koordinatorin beim Freundeskreis Hospiz Dithmarschen e.V., groß. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, schwer erkrankten Menschen in der Region eine unabhängige Unterstützung zu gewähren und für die Angehörigen und Hinterbliebenen Entlastung und Beistand zu leisten. SH Netz setzt sich für dieses Anliegen ein und hat heute einen Spendenscheck in Höhe von 3.000 Euro überreicht. Kommunalbetreuer Dirk Krause von SH Netz sagt: „Der Verein bietet seit fast 30 Jahren Unterstützung im Umgang mit Sterben, Tod und Trauer für Erwachsene und Kinder an. Dabei ist die ehrenamtliche Tätigkeit im ambulanten Hospizdienst sowie in der Palliativversorgung der Kern des Vereins. Wir freuen uns daher, mit unserer Spende die Arbeit des Hospizvereins sowie auch die Erkrankten und ihre Familien unterstützen zu können.“

Das Geld stammt aus dem sogenannten Sozialbudget des Unternehmens, das eigentlich dem gemeinschaftlichen Miteinander der Belegschaft dient. Betriebsrat Oliver Pokrant aus Schuby erläutert: „Im vergangenen Jahr konnte wegen der Corona-Pandemie kein Betriebsfest stattfinden. Für uns stand sofort fest, dass wir das Budget stattdessen für wohltätige Zwecke verwenden möchten.“ Netzcenter-Leiter Tobias Dau am Standort Meldorf ergänzt: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten Vorschläge einreichen, welche gemeinnützige Einrichtung wir unterstützen. Bei der anschließenden Abstimmung im Intranet konnten alle für ihr Herzensprojekt stimmen. Der Verein ,Freundeskreis Hospiz Dithmarschen‘ hat die meisten Stimmen bekommen.“ Manuela Nancekievill vom Freundeskreis Hospiz Dithmarschen e.V. sagt: „Wir empfinden die Spende als großartiges Zeichen und bedanken uns im Namen all der Menschen, die unsere Unterstützung benötigen. Spenden wie diese sichern die Grundlage unserer Arbeit, die auf ehrenamtlichem Engagement beruht.“

Die 3.000 Euro kamen zur rechten Zeit: „Wir werden die Spende an verschiedenen Stellen einsetzen. Dazu zählt unter anderem der Unterhalt unseres ,Hospiztreffs‘ als Anlaufstelle in der Meldorfer Fußgängerzone, unsere Telefonbereitschaft ,rund um die Uhr‘ sowie die Fahrtkosten unserer ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und -begleiter auf dem Weg zu ihren Einsatzorten. Außerdem erweitern wir unser hospizliches Angebot um ein stationäres und inklusives Hospiz, das uns ermöglicht, schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen auch stationär umfassend und liebevoll zu begleiten. Dafür besteht ein sehr großer initialer und kontinuierlicher Finanzierungsbedarf“, so Manuela Nancekievill.