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SH Netz stattet Umspannwerk Malente mit neuem Funknetz für Smart-City-Technologie aus

16.06.2021

Netzdienstleister schafft mit LoRaWAN die Voraussetzung für eine Digitalisierungsoffensive in Kommunen.

Zur weiteren Verbesserung der Versorgungssicherheit setzt die Schleswig-Holstein Netz AG (SH Netz) in ihrem Versorgungsgebiet auf die verstärkte Digitalisierung der Strom- und Gasnetze – auch im Kreis Ostholstein. Eine wichtige Komponente hierbei ist der Aufbau des lizenzfreien Funknetzes LoRaWAN (Long Range Wide Area Network). Mit dieser Technik können kleine Funksensoren Messdaten über weite Strecken mit geringem Energieaufwand übertragen. „LoRaWAN bietet eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten – und dank smarter Datenerhebung erhebliches Optimierungspotenzial im Netzbetrieb“, erklärt Dirk Lucht, zuständiger Kommunalbetreuer von SH Netz für den Kreis Ostholstein.

Die Technologie kann auch als Grundlage für vielfältige, zukünftige Smart-City-Anwendungen genutzt werden, wie z.B: Parkplatzsensoren, die messen, wo und wann Stellplätze im Ort belegt sind. CO2-Messgeräte, die Alarm schlagen, wenn frische Luft ins Klassenzimmer muss. „EnergieWächter“ die automatisch Zählerstände übermitteln und auf Energiefresser hinweisen.

Damit viele Gemeinden und Städte in Schleswig-Holstein zusammen mit SH Netz in die digitale Zukunft gehen können, sollen in den kommenden Jahren landesweit rund 1.000 Standorte mit der Funktechnologie ausgestattet werden. Nach erfolgreichen Pilotphasen in den Kreisen Pinneberg und Rendsburg-Eckernförde ist Malente mit seinen rund 10.000 Einwohnern eine der ersten Kommunen, in denen LoRaWAN aufbaut wird. So hat SH Netz in diesen Tagen das Umspannwerk Malente mit dieser neuen Infrastruktur ausgestattet.