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Stromausfall in Kochendorf und Windeby

03.02.2021

Schleswig-Holstein Netz nimmt letzte Kunden nach sieben Stunden wieder ans Netz.

Viel Geduld mussten die Bürgerinnen und Bürger von Kochendorf und Windeby heute haben. Nachdem gegen 8 Uhr morgens der Strom ausgefallen war, gingen erst um 15:20 Uhr die letzten Lichter wieder an.

Ein technischer Defekt an einem Strommast der Mittelspannungsfreileitung in der Nähe des Umspannwerks Goosefeld ließ eine sogenannte Seilbrücke schmelzen. In Folge dessen kam es zu einer Überspannung im Netz, die einen Erdschluss in einem Mittelspannungskabel im Mühlhorster Weg/Dührwade in Götheby sowie in einer Ortsnetzstation in Gammelby, Birkensee nach sich zog. Dies führte zu einem Stromausfall, von dem Teile der Gemeinden Götheby, Gammelby und Kosel von 8:55 bis 10:30 Uhr und Barkelsby von 8:00 bis 10:00 Uhr betroffen waren. Schleswig-Holstein Netz konnte diese Gemeinden durch Umschaltungen im Netz wieder versorgen. Da die Gemeinden Kochendorf und Windeby jedoch zwischen den Schadensstellen in Goosefeld und Götheby lagen, konnte Schleswig-Holstein Netz hier keine Umschaltungen im Netz vornehmen.

Um die Mittelspannungsfreileitung zu reparieren, war ein Teleskoplader notwendig. Der erste losgeschickte Teleskoplader blieb jedoch auf der A7 im Stau stecken, wodurch sich die Reparatur verzögerte. Umgehend wurde ein zweiter Teleskoplader herbeigerufen, der gegen 13:15 Uhr an der Schadensstelle eintraf. Die Reparatur war gegen 14:30 Uhr abgeschlossen und die Kochendorfer und Windebyer konnten nach und nach wieder ans Netz genommen werden.

Parallel lokalisierten weitere Techniker von Schleswig-Holstein Netz den genauen Ort des Erdschlusses im Mittelspannungskabel in Götheby. Das Kabel im Mühlhorster Weg/Dührwade wird in diesen Minuten repariert und dann wieder in den Regelbetrieb gehen.

Außerdem wurde die Ortsnetzstation in Gammelby, Birkensee kurzfristig komplett ausgetauscht. Der Stationstausch wird noch bis in die Abendstunden andauern. Die angeschlossenen Haushalte bekommen davon nichts mit, weil die Station für die Dauer der Reparatur über ein Notstromaggregat versorgt wird.

„Heute kam zu dem eigentlichen Schaden auch noch Pech hinzu. Wir bedauern, dass die Bürgerinnen und Bürger von Kochendorf und Windeby heute so lange keinen Strom hatten. Gerade in Zeiten von Lockdown und Homeoffice tut uns das sehr leid“, sagte Christine Hansen, Pressesprecherin von Schleswig-Holstein Netz.

Zwischenzeitlich waren 15 Techniker von Schleswig-Holstein Netz und Partnerfirmen vor Ort sowie die Schaltmeister in der Netzleitstelle in Rendsburg im Einsatz, um die Kunden wieder ans Netz zu nehmen.