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Peter Harrid

Spartenhauseinführung

Guten Tag,
wir haben Ende 2016 mit dem Bau unseres Hauses begonnen. Die Planung war Mitte 2016 gemacht worden. Nun haben wir vor kurzem einen Termin für die Hausanschlüsse (Elektro und Gas) gehabt. Man sagte uns da, dass unsere verbauten Leerrohre nicht zulässig sein. Wir sollten nun eine Spartenhauseinführung verwenden. Anders würde dies nicht mehr vom SH Netz gemacht werden.
Aber unsere Punktfundamente sind über einen Meter tief, so dass man da nicht mal eben eine Kernbohrung machen kann. Des Weiteren wissen wir von anderer Quelle, dass bei anderen Betreibern dies kein Problem darstellt. Uns wurde von der verwantwortlichen Person von SH Netz vorgeschlagen, doch einen Kasten vor dem Haus zu installieren und dann von alleine dies ins Haus zu legen, dass würde SH Netz nicht installieren??? Wo ist da der Sinn, das kommt doch dann auf's selbe hinaus?
Leider müssen wir die Hausanschlüsse über SH Netz machen und ich habe das Gefühl, dass SH Netz da sehr stark seine Monopolstellung ausnutzt, das ist doch nicht rechtens?! Des Weiteren wurde diese "Regelung"/Vorschreibungen erst im Jahr 2017 eingeführt. Dies erinnert mich ein wenig an das unrechtmäßige Vorgehen von Polen mit der Zwangspensionierung  der Richter. Wir haben ja damals schon die gesamte Planung durchgeführt und auch schon mit dem Bau begonnen, das konnten wir doch überhaupt nicht mehr beeinflussen. Eigentlich muss doch  SH Netz mindestens alle schon begonnen Bauten noch zur alten Verordnung anschließen oder nicht?

Viele Grüße

Viele Grüße
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3 Kommentare
2018-11-26T12:27:44Z
  • Montag, 26.11.2018 um 13:27 Uhr
Guten Morgen Herr Harrid,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, sich bei uns zu melden. Selbstverständlich können wir Ihren Unmut nachvollziehen.

Es ist so, dass Anpassungen in den DIN-Normen, sowie in den Regelwerken des VDE und des DVGW, vorschreiben seit einiger Zeit, dass Gebäudeeinführungen im Bereich der Hausanschlusstechnik gas- und wasserdicht hergestellt werden müssen.

In der TAB NS Nord 2012, Ausgabe 2016 ist die Thematik sehr genau beschrieben. Diese finden Sie unter diesem Link.

Somit schließt sich die Verwendung von KG-Rohren zur Aufnahme der Netzanschlussleitungen unter der Bodenplatte, zur Durchführung durch die Bodenplatte oder als Wanddurchführung aus.

Diese Forderung wird seit dem 01.07.2017 bei der Schleswig-Holstein Netz AG verbindlich umgesetzt.

Für bereits in Planung bzw. Ausführung befindliche Neubauprojekte gewährte die Schleswig-Holstein Netz AG eine Übergangsfrist bis zum 31.12.2017.

Bei weiteren Fragen melden Sie sich gern bei uns.

Viele Grüße
Manuela

2018-11-26T22:30:53Z
  • Montag, 26.11.2018 um 23:30 Uhr
Vielen Dank, das heißst, da ich mit der Planung und der Ausführung vor dem 31.12.2017 begonnen habe, stellt dies kein Problem dar? Muss ich dann einen Ausnahmeantrag stellen oder wie bewerksetellige ich dies?
2018-11-30T15:31:48Z
  • Freitag, 30.11.2018 um 16:31 Uhr
Hallo Herr Harrid,

bitte wenden Sie sich zur abschließenden Klärung für Ihre doch sehr spezielle Anfrage an das für Sie zuständige Netzcenter.

Ihr zuständiges Netzcenter finden Sie hier.

Bei weiteren Fragen sind wir gern für Sie da.

Viele Grüße und einen schönen 1. Advent.

Manuela

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