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6 FAQs zum Schlagwort

Intelligente Messsysteme

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Bei welchen Kunden wird der herkömmliche Zähler gegen ein intelligentes Messsystem ausgetauscht?

Als Netzbetreiber bereiten wir uns intensiv auf die gesetzlich vorgesehene Einführung von intelligenten Messsystemen ab 2017 vor. Gemäß der Richtlinie der Europäischen Union müssen die Mitgliedstaaten bis zum Jahr 2020 gewährleisten, dass möglichst 80 Prozent der Verbraucher mit intelligenten Messsystemen ausgestattet sind. Im November 2015 wurde deshalb im Nachgang zur Erstellung einer Kosten-Nutzen-Analyse und eines Eckpunktepapiers ein Entwurf für das „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“ verabschiedet. Demnach sollen ab 2017 zunächst Großverbraucher mit einem Strombedarf von jähr-lich über 10.000 Kilowattstunden (kWh) ein intelligentes Messsystem erhalten. Ab einer installierten Leistung von 7 Kilowatt gilt gleiches für Betreiber von Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK), mit denen sowohl Strom als auch Wärme produziert werden kann. Ab 2020 müssen intelligente Messsysteme dann auch ab einem Jahresverbrauch von 6.000 kWh und innerhalb von acht Jahren eingebaut werden.

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Welche Vorteile bieten intelligente Messsysteme den Netzkunden?

Folgende Vorteile bieten intelligente Messsysteme:

  • Mit dem intelligenten Messsystem hat der Kunde die volle Übersicht über seinen Energieverbrauch in unserem Online-Portal. So erkennt er schnell, wie sich Energiesparmaßnahmen positiv auswirken.
  • Der Verbraucher muss den Zählerstand nicht mehr selbst ablesen, da die Ablesung automatisch erfolgt.
  • Durch den Einsatz von intelligenten Messsystemen trägt jeder Haushalt dazu bei, dass Erneuerbare Energien optimal genutzt werden können.
  • Intelligente Messsysteme bilden die technische Basis, um von flexiblen Tarifmodellen der Energie-Lieferanten profitieren zu können. Diese Tarife können dazu beitragen, die Energiekosten zu senken.
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Was ist ein intelligentes Messsystem? Aus welchen Komponenten besteht es?

Ein intelligentes Messsystem ist nach der gesetzlichen Definition „eine in ein Kommunikationsnetz eingebundene Messeinrichtung zur Erfassung elektrischer Energie, die den tatsächlichen Energieverbrauch und die tatsächliche Nutzungszeit widerspiegelt“ (§ 21d Abs. 1 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)).

Das intelligente Messsystem besteht aus einer oder mehreren modernen Messeinrichtungen (elektronischer Strom- bzw. Gaszähler) und einem Kommunikationsmodul, dem sogenannten Gateway. Das intelligente Messsystem erhebt und übermittelt die Verbrauchsdaten sicher und verschlüsselt.

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Was unterscheidet die neuen intelligenten Messsysteme von den bisherigen Stromzählern?

Die herkömmlichen Ferrariszähler messen den Energieverbrauch elektromechanisch und werden vor Ort abgelesen. Die neuen intelligenten Messsysteme können im Gegensatz dazu kommunizieren und die erhobenen Messdaten über sichere Datenverbindungen an den Energielieferanten und den Stromnetzbetreiber übertragen. Eine Zählerablesung vor Ort ist dann nicht mehr nötig. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch wertvolle Ressourcen. So entfallen für alle Kunden mit intelligenten Zählern Druck und Versand der Ablesekarten.

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Warum werden in Deutschland intelligente Messsysteme eingeführt?

In Deutschland werden intelligente Messsysteme eingeführt, da es eine Vorgabe der Europäischen Union gibt, die Energieeffizienz deutlich zu steigern. Gemäß der Richtlinie der Europäischen Union müssen die Mitgliedstaaten bis zum Jahr 2020 gewährleisten, dass möglichst 80 Prozent der Verbraucher mit intelligenten Messsystemen ausgestattet sind. Im November 2015 wurde deshalb im Nachgang zur Erstellung einer Kosten-Nutzen-Analyse und eines Eckpunktepapiers ein Entwurf für das „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“ verabschiedet. Demnach sollen ab 2017 zunächst Großverbraucher mit einem Strombedarf von jähr-lich über 10.000 Kilowattstunden (kWh) ein intelligentes Messsystem erhalten. Ab einer installierten Leistung von 7 Kilowatt gilt gleiches für Betreiber von Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK), mit denen sowohl Strom als auch Wärme produziert werden kann. Ab 2020 müssen intelligente Messsysteme dann auch ab einem Jahresverbrauch von 6.000 kWh und innerhalb von acht Jahren eingebaut werden.

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