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16 Beiträge zum Schlagwort

Marktstammdatenregister

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Ich habe mich bereits im Marktstammdatenregister (MaStR) registriert. Warum erhalte ich mit der Abrechnung erneut einen Hinweis auf die Meldepflichten?

Wir sind als Netzbetreiber gesetzlich verpflichtet, mit den Endabrechnungen jeweils alle Anlagenbetreiber über die neuen Meldepflichten zu informieren. Bei dem Versand der Informationsschreiben fand keine Selektion zwischen bereits im Marktstammdatenregister (MaStR) registrierten und noch zu registrierenden Anlagen statt. Wenn Sie bereits alle Ihre Anlagen im MaStR registriert haben, bestehen für Sie keine weiteren Verpflichtungen.

 

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Ich betreibe eine Biogasanlage und erzeuge aus dem Biogas Strom. Muss ich mich als Stromerzeugungseinheit und als Gaserzeugungseinheit registrieren?

Sobald eine Anlage, die mittelbar oder unmittelbar an das Stromnetz angeschlossen ist, Strom erzeugt, muss diese als Stromerzeugungseinheit im Marktstammdatenregister (MaStR) registriert werden.

Als Gaserzeugungseinheit muss die Anlage nur registriert werden, wenn das erzeugte Gas in das Netz der öffentlichen Versorgung (Erdgasnetz) eingespeist wird. Voraussetzung dafür ist, dass das Gas auf Erdgasqualität aufbereitet wird (Biomethan).

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Benötige ich einen Nachweis über die Registrierung im Marktstammdatenregister (MaStR)?

Ja, da die Registrierung im Marktstammdatenregister (MaStR) unter anderem Voraussetzung für die Zahlung von Einspeisevergütungen und Flexibilitätsprämien nach dem EEG sowie von Zuschlagszahlungen und sonstige finanzielle Förderungen nach dem KWKG ist, benötigen Sie für Ihre Unterlagen einen Nachweis über die Registrierung im MaStR. Diesen können Sie sich selber über das Marktstammdatenregister herunterladen.

 

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Was ist die Netzbetreiberprüfung und wie läuft diese ab?

Um die Datenqualität im Marktstammdatenregister (MaStR) zu erhöhen, unterliegt ein Teil der Daten der Prüfung durch den Anschlussnetzbetreiber. Eine Netzbetreiberprüfung erfolgt, wenn

  • eine Anlage erstmalig mit dem Status „in Betrieb“ im MaStR registriert wird
  • bereits geprüfte Daten vom Anlagenbetreiber geändert werden oder
  • die Qualitätssicherung des MaStR eine Prüfung anfordert.

Dazu werden die zu prüfenden Daten an den zuständigen Anschlussnetzbetreiber übermittelt. Dieser muss im Anschluss die Richtigkeit der Daten bestätigen oder ggf. einzelne Daten als fehlerhaft melden und die nach seiner Kenntnis korrekten Daten angeben.

Gehen im Rahmen der Netzbetreiberprüfung Hinweise im MaStR auf fehlerhafte Daten ein und wird zu diesen Daten vom Netzbetreiber ein Korrekturvorschlag gemacht, kann die Qualitätssicherung des MaStR (MaStR-QS) von der sogenannten Widerspruchlösung Gebrauch machen. Dazu wird der Anlagenbetreiber von der MaStR-QS über den Hinweis auf den Fehler informiert und der Korrekturvorschlag im MaStR übernommen, wenn der Anlagenbetreiber nicht innerhalb einer Frist von drei Wochen widerspricht. Widerspricht der Anlagenbetreiber dem Prüfungsergebnis, obliegt es der MaStR-QS eine Klärung herbeizuführen. Anschlussnetzbetreiber und Anlagenbetreiber sind dabei zur Mitwirkung verpflichtet.

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Was passiert mit meiner Datenmeldung im Marktstammdatenregister (MaStR) ?

Ein Teil der Daten unterliegt der Prüfung durch den Anschlussnetzbetreiber. Diese Daten werden anlassbezogen automatisch an den Anschlussnetzbetreiber zur Überprüfung übermittelt.

Nach der erfolgreichen Anschlussnetzbetreiberprüfung bzw. Klärung mit der Qualitätssicherung des Marktstammdatenregister (MaStR) erhält jede Anlage aus dem Marktstammdatenregister eine Registrierungsnummer: die Marktstammdatenregisternummer (MaStR-Nummer). Diese ist durch die Anschlussnetzbetreiberprüfung qualitätsgeprüft und ist sehr wichtig für die weitere Vergütungsfähigkeit nach EEG oder KWKG.

 

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Muss ein Betreiberwechsel im Marktstammdatenregister (MaStR) gemeldet werden?

Betreiberwechsel müssen im Marktstammdatenregister (MaStR) gemeldet werden. Die dabei erforderliche Übertragung der Zuordnung von Anlagendaten von einem Betreiber auf einen anderen wird im MaStR durch entsprechende Verfahren unterstützt: Der bisherige Betreiber hat die Möglichkeit, die Daten einem neuen Betreiber „anzubieten“. Die Daten einer Einheit und einer EEG- oder KWK-Anlage können nur insgesamt übertragen werden und das Angebot auf Datenübernahme kann gleichzeitig nur gegenüber einem einzigen anderen (zuvor registrierten) Anlagenbetreiber gemacht werden.

Mit der Annahme des Angebotes ist die Einheit bzw. die EEG- oder KWK-Anlage datentechnisch dem neuen Betreiber zugeordnet, der damit auch die Verantwortung für die Datenrichtigkeit übernimmt. Bei diesem Vorgang muss ein Gültigkeitsdatum angegeben werden. Damit wird im MaStR abgebildet, wer zu welcher Zeit der Betreiber der Einheit oder Anlage war. Die MaStR-Nummer der Einheit und der EEG- oder KWK-Anlage und die Zuordnung zu einer Lokation ändern sich bei der Übertragung nicht.

Übergangsbestimmungen siehe: https://www.marktstammdatenregister.de/MaStR/

 

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Ich nehme eine Anlage nach dem 31.01.2019 in Betrieb (Neuanlage), was muss ich tun?

Anlagenbetreiber müssen sich zunächst als Marktakteur (Anlagenbetreiber) im Marktstammdatenregister (MaStR) registrieren. Anschließend müssen die einzelnen Einheiten im MaStR registriert werden. Um sachlich richtige Eintragungen zu ermöglichen und zu erleichtern, werden diese Vorgänge durch die Maskenführung des MaStR unterstützt. Die Anlagenbetreiber sind auch dafür verantwortlich, dass die Daten zu den Einheiten im MaStR weiterhin aktuell gehalten werden.

Übergangsbestimmungen siehe: https://www.marktstammdatenregister.de/MaStR/

 

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Warum muss ich meine Bestandsanlage erneut registrieren?

Damit das Marktstammdatenregister (MaStR) in möglichst vielen Zusammenhängen genutzt werden kann, muss es möglichst vollständig sein. Aus diesem Grund ist es erforderlich, dass auch Bestandsanlagen im MaStR abgebildet werden.  Künftig  lässt sich eine wachsende Zahl privatrechtlicher und behördlicher Prozesse mit einer Registrierung im MaStR vereinfachen oder setzt eine Registrierung voraus. Zudem werden durch die Registrierung der Bestandsanlagen möglichst vollständige und plausible Auswertungen aller Anlagen ermöglicht.

Um die Betreiber der Bestandsanlagen bei der Übernahme der Verantwortung für die Daten ihrer Anlage zu unterstützen, wurden bereits möglichst viele Daten zu den Bestandsanlagen ins MaStR migriert. Ihre Aufgabe bei der Registrierung ist es die Daten zu überprüfen und ggf. zu vervollständigen und zu korrigieren.

 

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Ich betreibe eine Anlage, die vor dem 31.01.2019 in Betrieb gegangen ist (Bestandsanlage), was muss ich tun?

Betreiber von Bestandsanlagen müssen sich auch im Marktstammdatenregister (MaStR) registrieren. Dazu müssen diese sich zunächst als Marktakteur (Anlagenbetreiber) im MaStR registrieren. Da das MaStR bereits mit Daten von Bestandsanlagen vorbefüllt ist, folgt im nächsten Schritt über ein vom MaStR unterstütztes Suchverfahren die Suche nach den Daten zu der vom Anlagenbetreiber betriebenen Anlage. Wurde die Anlage gefunden, sind die hinterlegten Daten auf ihre Richtigkeit zu prüfen und ggf. zu vervollständigen bzw. zu korrigieren. Damit übernimmt der Anlagenbetreiber für diese Anlagen die Datenverantwortung.

Sollte eine Anlage nicht in den Bestandsdaten auffindbar sein, muss diese wie eine Neuanlage im MaStR neu erfasst werden.

Übergangsbestimmungen siehe: https://www.marktstammdatenregister.de/MaStR/

 

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Was sind die Folgen, wenn ich mich nicht oder nicht rechtzeitig im Marktstammdatenregister registriere?

Eine vorsätzlich oder fährlässig nicht oder falsch vorgenommene Registrierung stellt nach § 21 MaStRV eine Ordnungswidrigkeit i. S. d. § 95 Abs. 1 Nr. 5 Buchst. d EnWG dar und kann mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

Zudem werden Ansprüche auf Zahlungen von Marktprämien, Einspeisevergütungen und Flexibilitätsprämien nach dem EEG sowie von Zuschlagszahlungen und sonstige finanzielle Förderungen nach dem KWKG erst fällig, wenn die Betreiber ihre Einheiten im Marktstammdatenregister (MaStR) registriert haben:

  • Für Strom aus Bestandsanlagen (IB vor dem 31. Januar 2019) darf ab dem 30. Januar 2021 keine Förderung mehr ausgezahlt werden, wenn die Anlage nicht im MaStR registriert ist.
  • Neuanlagen müssen sich innerhalb eines Monats registrieren, ansonsten darf die Vergütung nicht ausgezahlt werden.
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