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Erklärung: Vermiedene Netznutzung (VNNE)

Bei der vermiedenen Netznutzung wird die erzeugte Strommenge direkt in die benachbarten Haushalte eingespeist und das Hochspannungsnetz dabei vermieden. Darauf erhalten Sie (als Anlagenbetreiber) einen Bonus ausgezahlt.

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Erklärung: Umlage nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK-Umlage)

Die Umlage nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK-Umlage) ist ein Aufschlag auf den Strompreis pro verbrauchte Kilowattstunde. Sie dient der Förderung von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen, die gleichzeitig Energie und Wärme erzeugen. Als eine umweltfreundliche effiziente Technik ermöglicht die Kraft-Wärme-Kopplung eine Einsparung von Primärenergie. Die KWK-Umlage ist im Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG) festgelegt.

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Erklärung: Übertragungsnetzbetreiber

Übertragungsnetze mit der höchsten Spannungsebene von 220 und 380 kV transportieren Strom überregional im Netzverbund zwischen Bundesländern und sogar Staatenübergreifend. Sie sind den regionalen Verteilnetzen „vorgelagert“. An den Netzknoten, den Umspannwerken, wird Strom von einer Spannungsebene zur anderen umgesetzt, entweder vom Übertragungsnetz zum Verteilnetz oder anders herum. So kann Energie eingespeist, übertragen und anschließend weiterverteilt werden. Ein aktuelles Beispiel sind z. B. die großen Mengen an Windstrom aus dem Norden, die über große Stromautobahnen zu den Verbrauchszentren des Südens transportiert werden müssen. Dort verteilt ihn das regionale Verteilnetz weiter. Die Netzbetreiber für diese überregionalen Stromautobahnen heißen Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) oder auch TSO für „Transmission System Operator“. Die ÜNBs sind verpflichtet, ihr Netz Instand zu halten und für die Energiewende auszubauen und sind Bilanzkreisverantwortliche für ihre jeweiligen Regelzonen, damit Energiezu-und Abflüsse immer im Gleichgewicht sind.

Das deutsche Übertragungsnetz teilen sich derzeit vier große Übertragungsnetzbetreiber:

  • Tennet
  • Amprion
  • 50Hertz
  • TransnetBW
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Erklärung: Solarenergie

Unsere Sonne ist eine schier unerschöpfliche Energiequelle. Zumindest noch für die nächsten 5 Milliarden Jahre. Das sollte erst einmal reichen Fast alle Energievorkommen auf der Erde sind letzten Endes umgewandelte Sonnenenergie. Denn ohne Sonnenlicht kein Licht und kein Leben, gibt es keine Photosynthese, keine Wärme, kein Wasserkreislauf, keinen Golfstrom …
Auch die ursprüngliche Biomasse der fossilen Brennstoffe Kohle und Öl wuchs seinerzeit nur dank der Sonne.

Täglich strömt Sonnenenergie im Wert von abertausenden Kraftwerken auf die Erde ein. Wir erhalten mehr Energie von unserem Zentralgestirn als wir bräuchten. 3 Stunden Sonneneinstrahlung auf die Erde entspricht dem gesamten Jahresenergiebedarf der Welt. So macht es sicher Sinn, diese unerschöpfliche Tankstelle noch mehr anzuzapfen und Sonnenenergie noch besser zu verwerten. Hierzu gibt es verschieden Wege. Solaranlagen verwandeln mittels Photovoltaik das Sonnenlicht in Strom und Sonnenkollektoren in Warmwasser (Solarthermie). Diese Techniken können Haushalte gut und günstig nutzen.

Übrigens: Deutschland ist Solarstrom-Weltmeister! Bundesweit ist das sonnenreiche Bundesland Bayern Vorreiter. An einem Sommertag können in ganz Deutschland mittags bis zu bis 30 Gigawatt (= 20 Atomkraftwerke) Solarstromeinspeisung im Netz sein.

 

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Erklärung: Ohm

Der elektrische Widerstand Ohm ist eine der Kerngrößen der Elektrotechnik zusammen mit Strom (Ampere), Leistung (Watt) und Spannung (Volt). Das berühmte ohmsche Gesetz (U = R*I) formuliert anschaulich die wechselseitige Beziehung zwischen Spannung, Strom und Widerstand.

Denn Strom geht bekanntlich den „Weg des geringsten Widerstandes“. Die Elektrotechnik macht sich das Prinzip zu Nutze. Wir können uns das wie beim Wasser vorstellen: Der Wasserschlauch ist die Stromleitung, der Wasserhahn der Widerstand. Bei halb offenem Hahn fließt nur die Hälfte des verfügbaren Wassers, der Strahl ist nicht so stark und hat nicht so viel Druck und Kraft. Genauso können in elektrischen Schaltungen und elektronischen Geräten verschieden große Widerstände den Stromfluss regulieren.

Das Gegenteil vom elektrischen Widerstand ist übrigens der elektrische Leitwert.

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Erklärung: Zustandszahl / z-Zahl

Die Zustandszahl z ist zusammen mit dem Brennwert wichtig für eine genaue und gerechte Abrechnung des Gasverbrauchs. Denn sie berücksichtigt wichtige Eigenschaften des Gases, darunter Temperatur und Gasdruck. Beispielsweise wird die Höhenlage eines Hauses bzw. einer Gasentnahmestelle einkalkuliert. Der Energieinhalt des Erdgases ist nämlich von vielen Faktoren beeinflusst. Für die genaue und gerechte Berechnungsgrundlage aller Gaskunden mittels einheitlichem Berechnungsverfahren spielt die Zustandszahl daher eine wichtige Rolle.
 

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Erklärung: Befliegung

Schleswig-Holstein Netz lässt ihre Hochdruckgasleitungen einmal im Monat von einem Helikopter abfliegen. Aus der Vogelperspektive hat der Flugbeobachter einen guten Überblick und kann beispielsweise nicht autorisierte Baggerarbeiten erkennen, was gerade im Bereich einer Strom- bzw. Gasleitung schnell gefährlich werden kann.

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Erklärung: Grundlast

Grundlast ist die minimal benötigte Last, die rund um die Uhr gebraucht wird von Verbrauchern, die ständig Strom beziehen wie Kühlschränke, manche Industrieanlagen oder die Bahn. Daher muss konstant und beständig immer mindestens diese Grundlast an Strom zur Verfügung stehen – auch nachts. Tagsüber liegt der Strombedarf über der Grundlast mit tagestypischen Schwankungen.

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Erklärung: Hertz

Hertz ist die physikalische Einheit der Frequenz. Sie gibt die Anzahl sich wiederholender Vorgänge pro Sekunde an. Bei einer Schwingung pro Sekunde beträgt die Frequenz also genau 1 Hertz (Hz). Im Stromnetz halten wir immer die Netzfrequenz von 50 Hertz.

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Erklärung: Netzentwicklungsplan (NEP)

Durch die Energiewende und dezentrale Energieerzeugung ändert sich die Energielandschaft. Auch die Netze müssen mit dieser Entwicklung Schritt halten können und mitwachsen: Der Netzentwicklungsplan (NEP) (genannt auch Netzausbauplan) stellt den Ausbaubedarf der deutschen Strom- und Gasnetze für die nächsten 10 Jahre zusammen und gibt konkrete Empfehlungen zum Ausbau. Der Netzentwicklungsplan wird gemeinsam von den vier Übertragungsnetzbetreibern 50Hertz Transmission, Amprion, TenneT TSO und TransnetBW erstellt.

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