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Was bedeutet die EEG-Umlagepflicht für mich?

Künftig müssen sich auch Betreiber von neuen EEG- und hocheffizienten KWKG-Anlagen mit Eigenversorgung anteilig an der EEG-Umlage beteiligen (§61 Erneuerbare-Energien-Gesetz 2014).

Der Übergang soll gleitend erfolgen:

  • Bis Ende 2015 sind 30 Prozent und Ende 2016 dann 35 Prozent der jeweils gültigen EEG-Umlage auf die Eigenversorgung zu entrichten.
  • Für 2015 sind das 1,851 Cent je Kilowattstunde und in 2016 2,224 Cent je Kilowattstunde.
  • Ab 2017 gelten dann 40 Prozent – auch für Anlagen, die zwischen August 2014 und Dezember 2016 errichtet wurden.
  • Wenn Ihre Anlage bereits vor dem 01. August 2014 in Eigenerzeugung (Voraussetzung Personenidentität) betrieben wurde, besteht grundsätzlich nach § 61 Abs. 3, 4 EEG 2014 ein Bestandsschutz zur Erhebung der EEG-Umlage für die Eigenversorgung. Es sei denn, es ergaben sich bei Ihrer Anlage nach dem 31. Juli 2014 Änderungen (z. B. in den Mess-/Abrechnungskonzepten, Erweiterungen der Anlage, Umstellung von Volleinspeisung auf Überschusseinspeisung, Änderungen des Anlagenbetreibers).

Sollte bei Ihnen eines der aufgeführten Kriterien zutreffen, bitten wir Sie, sich unverzüglich an uns zur Abklärung einer ggf. bestehenden EEG-Umlageverpflichtung zu wenden.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier

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Wie erfahre ich, ob meine Anlage von einer Regelungsmaßnahme betroffen war?

Schleswig-Holstein Netz veröffentlicht alle durchgeführten Regelungsmaßnahmen im Internet. Auf der Seite „Veröffentlichungen – Abgeschlossene Einsätze“ werden alle Einsätze mit sämtlichen Daten zur Regelung selbst und wichtigen Stammdaten der geregelten Einspeiseanlagen dargestellt.

Dabei können Sie sehen, ob eine Regelung entschädigungspflichtig ist (Regelung nach EEG) oder nicht (Regelung nach EnWG). Ob Ihre Anlage betroffen war, können Sie beispielsweise anhand des EEG-Anlagenschlüssels erkennen.

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Ich habe eine neue Photovoltaikanlage. Wann bekomme ich meine Einspeisevergütung?

Sobald uns alle dafür notwendigen Informationen von Ihnen vorliegen, wird Ihre Anlage in unserem System erfasst und die Einspeisevergütung beginnt.

Sie erhalten dann monatliche Abschläge und zum Jahreswechsel eine Abrechnung. Hierzu bitten wir Sie, uns die Zählerstände zum Jahresende mitzuteilen. Dies können Sie einfach und bequem in unserem Kundenportal.

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Wie erhalte ich eine Entschädigungszahlung?

Im Falle von entschädigungspflichtigen Regelungen bietet die Schleswig-Holstein Netz an, die Entschädigung per Gutschrift auszubezahlen. Die Schleswig-Holstein Netz kann die entgangenen Einnahmen sowohl im Pauschal- als auch im Spitzabrechnungsverfahren ermitteln und Ihnen diese automatisch im Folgemonat überweisen. Wird Ihre EEG-Anlage erstmals in der Einspeiseleistung reduziert, erhalten Sie ein Schreiben, indem Sie darauf hingewiesen werden, dass eine Entschädigung per Gutschrift möglich und empfehlenswert ist. Wenn Sie dem Gutschriftverfahren zustimmen, besteht für Sie kein weiterer Handlungsbedarf. Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, können Sie anhand des mitversandten Formblattes widersprechen. In diesem Fall stellen Sie Rechnungen an die Schleswig-Holstein Netz AG um Ihre Entschädigungsansprüche geltend zu machen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.sh-netz.com/de/energie-einspeisen/einspeisemanagement/entschaedigung.html

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Welche Abrechnungsverfahren gibt es?

Generell unterscheidet man bei der Entschädigungsberechnung zwei Verfahren:

  • Pauschalabrechnungsverfahren: Die Ermittlung der nicht eingespeisten Strommenge aus EE-Anlagen wird basierend auf dem letzten ¼ h-Wert vor der Einspeisemanagementmaßnahme ermittelt.
  • Spitzabrechnungsverfahren: Basierend auf den anlagenspezifischen Daten (Einstrahlung, Windgeschwindigkeit) kann hier sehr exakt die jeweilige Ausfallarbeit während einer Einspeisemanagementmaßnahme berechnet und entschädigt werden.

Bedingung: Eine messtechnische Aufzeichnung am Anlagenstandort ist erforderlich.

Die Berechnungslogik ist für jeden Energieträger detailliert im Leitfaden der Bundesnetzagentur beschrieben. Eine Erläuterung dazu finden Sie auch auf der Internetseite Entschädigung

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Meine Photovoltaikanlage wurde gedrosselt, wie komme ich an meine Entschädigung?

Um bei einer kritischen Netzsituation die Versorgungssicherheit weiterhin zu gewährleisten, kann der Fall eintreten, dass Erneuerbare-Energien-Anlagen, welche mit einer entsprechenden technischen Einrichtung ausgestattet sind, in ihrer Einspeiseleistung reduziert oder abgeschaltet werden. Wird die Stromeinspeisung der Anlagen wegen eines Netzengpasses im Sinne von § 14 EEG 2014 reduziert, ist der Netzbetreiber, an dessen Netz die Anlage angeschlossen ist, gemäß § 15 Abs. 1 EEG verpflichtet, den betroffenen Anlagenbetreiber für den nicht eingespeisten Strom zu entschädigen.

Um Ihren Entschädigungsanspruch geltend zu machen, haben wir alle wichtigen Hinweise unter folgendem Link aufgeführt: www.sh-netz.com/de/energie-einspeisen/einspeisemanagement/entschaedigung.html

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Muss ich mit einem Elektroinstallateur, der von Ihnen vorgegeben/vorgeschlagen wird zusammenarbeiten?

Wir geben Ihnen keinen Installateur oder ein Planungsbüro vor. Sie können sich einen Elektroinstallateur Ihrer Wahl aussuchen. In der Regel ist jeder Elektroinstallateur bei uns eingetragen. Sollte keine Eintragung  vorliegen, bekommt er bei uns einen Gasteintrag, damit der Elektroinstallateur Ihres Vertrauens Ihr Bauvorhaben ausführen kann.

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