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Was ist ein BKZ – Baukostenzuschuss?

Der Baukostenzuschuss ist eine vom Anschlussnehmer einmalig zu entrichtende Zahlung für den Ausbau des allgemeinen Netzes, die im Rahmen der Anschlusserstellung zu entrichten ist. Hinweise hierzu sind bei der Bundesnetzagentur veröffentlicht.

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Ich bin schon am Netz und erhöhe meine Leistung, muss ich trotzdem einen Baukostenzuschuss bezahlen?

Der Baukostenzuschuss wird einmal bei Herstellung des Netzanschlusses erhoben. Ändert sich der bestehende Netzanschluss, z. B. bei Leistungserhöhung oder Wechsel der Anschlussnetzebene, dann kann er erneut erhoben werden. Auf die Frage, ob mit dem Anschluss Baumaßnahmen am Netz verbunden sind, kommt es nicht an. Der Netzbetreiber verpflichtet sich, dem Anschlussnehmer an seinem Anschluss die angemeldete Leistung zur Verfügung zu stellen und muss das Netz entsprechend planen, ausbauen und regeln.


Grundlage - Anwendungsgrundsätze der BKZ-Erhebung - Erneute Erhebung möglich


Der Netzbetreiber ist berechtigt, einen neuen BKZ vom Anschlussnehmer zu verlangen, wenn dieser seinen bisherigen Netzanschluss aufgibt und den Anschluss an einem anderen Ort begehrt.


Dem liegt die Erwägung zugrunde, dass sich der Netzbetreiber im Zuge der Forderung eines BKZ verpflichtet, dem Anschlussnehmer an einem bestimmten Anschluss eine vertraglich vereinbarte Anschlussleistung dauerhaft zur Verfügung zu stellen. Das dem Anschlussnehmer somit eingeräumte „Kapazitätsrecht“ ist an diesen konkreten Netzanschluss gebunden und geht bei dessen Kündigung oder Aufgabe wieder verloren. Sobald der Anschlussnehmer also einen Neuanschluss seines Anschlussobjekts herbeiführt und den Anschluss an den bisherigen Verteilungsanlagen aufgibt, ist das Neuentstehen eines BKZ-Anspruchs die Folge. Dies korrespondiert mit der Feststellung, dass ein Wechsel in der Person des Anschlussnehmers oder des Anschlussnutzers keine Rechtfertigung für eine erneute Erhebung eines BKZ darstellt.

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Wie kann ich einen Hausanschluss beantragen?

Um Ihr Haus an das Ortsnetz anschließen zu können, benötigen wir von Ihnen folgende Informationen:

  • Wie viele Wohnungen werden sich im Endausbau befinden?
  • Welche Heizung, welche Warmwasserbereitung ist vorgesehen?
  • Ist eine Klimaanlage oder eine kontrollierte Wohnungslüftung geplant?
  • Werden die Räume Ihres Hauses auch gewerblich genutzt?

Ein Lageplan und ein Grundriss des Kellergeschosses mit Kennzeichnung des Anbringungsortes für den Hausanschluss und den Zählerschrank sind für die Vorbereitung unbedingt erforderlich. Stimmen Sie deshalb mit Ihrem Elektroinstallateur möglichst bald den Einbauort des Zählerschrankes ab. Übrigens: Bei mehr als vier Wohneinheiten brauchen Sie einen eigenen Hausanschlussraum nach DIN 18012.


Nach Ihrem Antrag erhalten Sie von uns ein verbindliches Anschlussangebot. Die Anschlusskosten teilen sich in drei Hauptpositionen auf: Baukostenzuschuss (BKZ), Hausanschlusskosten und Inbetriebsetzungskosten. Zusätzliche Leistungen wie Zähleranschlusssäulen, Hausanschlusssäulen, doppelter Unterputzkasten bei Doppelhäusern oder Eigenleistung (Kabelgraben) werden im Anschlussvertrag/Rechnung gesondert ausgewiesen, müssen aber mit unserem zuständigen Netzcenter besprochen werden.


Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite unter: www.sh-netz.com/de/energie-anschliessen/stromnetz/neuanschluss-an-das-stromnetz.html

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Warum muss ich einen Baukostenzuschuss bezahlen?

Jeder Anschlussnehmer, der an das allgemeine Netz angeschlossen wird, muss einen Baukostenzuschuss bezahlen. Eine erstmalige Anschlussleistung bis zu 30 KW ist vom Baukostenzuschuss befreit. Die Befreiung der ersten 30 kW ist in der Niederspannungsanschlussverordnung festgeschrieben. Der Baukostenzuschuss ist ein Anteil für den Ausbau des allgemeinen Netzes, dass der Netzbetreiber vorfinanziert hat. Erst bei Anschlussnutzung wird diese „Vorfinanzierung“ dem Netzkunden in Rechnung gestellt.


Grundlage:

Die Erhebung von Baukostenzuschüssen ist für die Netzebenen der Niederspannung (Strom) und Niederdruck (Gas), in denen Haushaltskunden angeschlossen sind, in den § 11 NAV und § 11 NDAV ausdrücklich geregelt.

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Muss ich mit einem Elektroinstallateur, der von Ihnen vorgegeben/vorgeschlagen wird zusammenarbeiten?

Wir geben Ihnen keinen Installateur oder ein Planungsbüro vor. Sie können sich einen Elektroinstallateur Ihrer Wahl aussuchen. In der Regel ist jeder Elektroinstallateur bei uns eingetragen. Sollte keine Eintragung  vorliegen, bekommt dieser Elektroinstallateur bei uns einen Gasteintrag, damit der Elektroinstallateur Ihres Vertrauens Ihr Bauvorhaben ausführen kann.

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Wie kann ich dem Netzbetreiber Feedback geben?

Im Projektabschlussgespräch haben Sie die Möglichkeit:

  • Feedback zu geben
  • Offene Punkte anzusprechen
  • Dienstleistungen anzufordern

Sie können Ihrem bekannten Ansprechpartner jederzeit Feedback geben, damit wir auch frühzeitig auf Ihre Wünsche und Anmerkungen eingehen können.

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