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Unterschrift auf Vertrag

Registrierungspflicht: Gefahr Vergütungsverlust

Am 1. Juli 2017 ist die Marktstammdatenregisterverordnung (MaStRV) in Kraft getreten. Mit dem Marktstammdatenregister (MaStR) soll ein Instrument geschaffen werden, das alle wesentlichen Akteure der Bereiche Strom und Gas erfasst. Vor dem Hintergrund des in den vergangenen Jahren erfolgten Zuwachses vor allem an Stromerzeugungsanlagen soll die Datengrundlage für die Energiewirtschaft umfassend verbessert werden und der Energiemarkt als Ganzes abgebildet werden. Die zum 3. Juli 2017 geplante Inbetriebnahme des Registers seitens der Bundesnetzagentur (BNetzA) verzögert sich allerdings.

Die MaStRV gilt  für alle Strom- und Gaserzeugungsanlagen. Bis zur Inbetriebnahme des MaStR werden das PV-Meldeportal sowie das Anlagenregister fortgeführt. Neuanlagen mit Inbetriebnahme ab 01. Juli 2017 müssen dort innerhalb eines Monats registriert werden. Für Bestandsanlagen, die bis zum 30. Juni 2017 in Betrieb gehen, gilt die bisherige Registrierungsfrist von drei Wochen.

Neu ist die Registrierungspflicht für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK-Anlagen). Neue KWK-Anlagen müssen mit Inbetriebnahme ab dem 1. Juli 2017 ebenfalls registriert werden, wofür die Bundesnetzagentur ein gesondertes Formular zur Verfügung stellt.

Um Vergütungsansprüche von Neuanlagen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bzw. Zuschlagszahlungen nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) nicht zu verlieren, sind die Informationen bis zum Start des Marktstammdatenregisters aus dem Internetauftritt der BNetzA zu beachten.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit Ihre Anlage zu registrieren finden Sie unter: