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Winkdraftanlage vor Feldern

Partner der Energiewende

Der unverminderte Boom bei den Erneuerbaren Energien hat Schleswig-Holstein Netz einen neuen Energiewenderekord beschert: Nicht nur, dass Schleswig-Holstein Netz über 90 Prozent der Erneuerbaren Energien im Land an das Netz angeschlossen hat, auch die absolute Zahl steigt kontinuierlich. Lag die installierte Leistung zum Jahreswechsel 2015/2016 noch bei rund 6.300 Megawatt (MW), so ist diese Zahl in einem Jahr auf über 7.600 MW installierte Leistung aus erneuerbaren Energien gestiegen.

Davon verteilen sich über 5.760 Megawatt auf die knapp 3.000 Windkraftanlagen im Land. Hinzu kommen die über 1.340 Megawatt installierte Leistung der knapp 31.000 Photovoltaikanlagen sowie und 460 Megawatt der Bio- bzw. Deponiegas-Blockheizkraftwerke.

Rein räumlich konzentrieren sich die Erneuerbaren Energien auf drei Kreise: Mit knapp 2.300 MW installierter Leistung liegt der Kreis Nordfriesland vorn, gefolgt von Dithmarschen mit knapp 2.000 MW sowie dem Kreis Schleswig-Flensburg mit 1.230 MW. Außerdem werden aktuell weitere 2.500 Megawatt Anschlussleistung für Windkraftanlagen bei Schleswig-Holstein Netz angefragt.

Die Windkraft ist damit auch weiterhin der Motor der Energiewende in Schleswig-Holstein. So hat sich seit 2013 die installierte Leistung der Windkraftanlagen im Lande nahezu verdoppelt und beträgt derzeit mehr als 5.760 MW installierte Leistung. Damit basieren rund drei Viertel des in Schleswig-Holstein erzeugten grünen Stroms auf Windkraft.

Zum Vergleich: Die zweitwichtigste Erzeugungsform, die Photovoltaik, ist in den letzten Jahren um rund 200 MW installierte Leistung angestiegen und hat heute einen Anteil an der Gesamterzeugung aus EEG-Anlagen von knapp 18 Prozent.

Diagramm: Verteilung der Einspeisungsleistung nach Energieträgern

Die Stromerzeugung aus Blockheizkraftwerken (BHKW) auf Biomassebasis wiederum hat in den letzten Jahren nur um rund 90 MW auf insgesamt 460 MW zugelegt. Hinter den rund 144 MW sonstigen Erzeugungsformen verbergen sich beispielsweise das Wasserkraftwerk Farchau, das von der HanseWerk-Gruppe betrieben wird.

Mit dem fortgesetzten Boom bei den Erneuerbaren Energien ist auch Schleswig-Holstein Netz weiterhin gefordert. Das Unternehmen muss zusätzlich zu den Maßnahmen zur Wartung und Instandhaltung der bestehenden Netze weiterhin immer neue Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen (PV) anschließen und die Netze zum Abtransport des hier regenerativ erzeugten Strom ertüchtigen.

Hierzu hat Schleswig-Holstein Netz in den letzten fünf Jahren landesweit beispielsweise rund 2.000 Ortsnetzstationen und 3.400 Transformatoren ausgetauscht oder erneuert. Außerdem hat das Unternehmen fast 11.000 Kilometer Erdkabel oder Freileitungen neu gelegt oder ersetzt.